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Bevor ein Wagen das Winterquartier verlassen kann bzw. mit auf die Circusreise geht, muss ein Reihe von Aufgaben gelöst werden. Da stehen Fragen wie:
- Für Wen oder Was wird der Wagen benötigt
- Wie sind die StVO-Vorschriften, Länge, Breite, Höhe usw.
- Wie soll die Platzauslastung geordnet werden?
- Welches Material wird verwendet?
- Welche Räder, Fenster, Gitter, mit Licht oder oder oder??

Nun geht es an den Entwurf, entweder am Computer oder am Reisbrett. Alle 6 Seiten werden gezeichnet. Wo sitzt was im Wagen?
In welcher Höhe werden Fenster eingearbeitet, wo fängt der Kellerkasten an, wo hört er auf?
Wo wird der Wagen geteilt?
Wenn alle Fragen zur Zufriedenheit gelöst sind, geht es an die Materialbeschaffung. Das ist heute kein Problem mehr, man braucht nur das gewisse Kleingeld und die nötigen Ideen. Nun geht es ans sägen, nageln, leimen, bohren, schneiden, löten, schleifen usw.
Der Wagen ist im Rohbau fertig. Nochmals schleifen, damit der Lack später schön glänzt. Der Innenausbau ist meist kompliziert, da in einem Wagen von der Abmessung 40 Zentimeter lang, 10 Zentimeter breit und ca. 13 bis 15 Zentimeter hoch nicht viel Platz für Hände, Werkzeug usw. ist. Noch ein bisschen Farbe aufgetragen, Kleinigkeiten werden angebracht, Griffe, Zahlen, Stromanschluss, Ketten, Rücklichter, Hacken, Lampen und zum Schluss das Nummernschild, das dem Insider einiges über diesen Wagen verrät Auch die Stallzelte und das Chapiteau wurden von mir entworfen und gebaut mit den dazugehörigen Transportwagen. Am Modell wird immer weitergebaut. So soll demnächst ein Neues Chapiteau mit einem Durchmesse von 160 Zentimeter gebaut werden. Der Rohbau ist schon fertig.
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